BIM
3D-Modell als Grundlage von BIM
Building Information Modeling ist der Trendbegriff der Bauindustrie. Jeder hat schon davon gehört, aber keiner kann die drei Buchstaben gut erklären. Häufige Kritikpunkte an BIM sind die hohen Kosten und der unklare Nutzen. Dennoch wissen wir alle, dass wir uns in Zukunft damit beschäftigen müssen. Als Vermesser sehen wir unsere Aufgabe vor allem in der Beschaffung der Datengrundlage.
BIM
Punktwolke
Wir erfassen Bauwerke und Gelände mit modernster Laserscantechnologie und erstellen daraus präzise Punktwolken. Diese bilden die reale Situation millimetergenau ab und dienen als ideale Grundlage für BIM-Modelle, Planungen und Bestandesanalysen.
BIM
Fassadenpläne
Wir erstellen präzise Fassadenpläne auf Basis moderner Vermessungs- und Scandaten. Dadurch werden Gebäudeansichten, Strukturen und Details exakt erfasst und stehen als zuverlässige Grundlage für Planung, Sanierung und Dokumentation zur Verfügung.
BIM
3D Modell
Wir erstellen präzise 3D-Modelle von Bauwerken und Gelände auf Basis von Vermessungs- und Scandaten. Dadurch entsteht eine realitätsnahe digitale Darstellung, die als zuverlässige Grundlage für Planung, BIM-Prozesse und Projektkoordination dient.
BIM
Grundriss / Schnitt
Wir erstellen präzise Grundrisse und Schnitte auf Basis von Vermessungs- und Scandaten. Dadurch werden Gebäudegeometrie, Raumstrukturen und Höhenverhältnisse exakt dargestellt und stehen als zuverlässige Grundlage für Planung, Umbau und Dokumentation zur Verfügung.
4 Phasen des BIM
So funktioniertʼs
1. BIM
Bei BIM geht es einfach ausgedrückt darum, ein Gebäude mit Unterstützung von Software digital zu bauen. Mit diesem digitalen 3D-Modell wird anschliessend die Planung und die Ausführung des Baus unterstützt. Zusätzlich arbeiten alle beteiligten Parteien im gleichen Modell. Durch die Digitalisierung und die Vernetzung der Bauphasen sind eine Effizienzsteigerung sowie eine verbesserte Qualitätskontrolle möglich. In einer späteren Phase können die Daten auch für den Gebäudeunterhalt verwendet werden.
2. Laserscanner
Beim Umbau von Gebäuden existiert häufig keine Planungsgrundlage. Darum muss vorab das ganze Gebäude vermessen werden. Dies geschieht mittels eines modernen 3D-Laserscanners. Diese Methode erlaubt es, kostengünstige und detaillierte Gebäudeaufnahmen zu machen. Der Laserscanner wird dazu in sämtlichen Räumen aufgestellt und vermisst in kürzester Zeit alle sichtbaren Objekte. Als Resultat liegt eine Punktewolke vor, welche aus Millionen von einzelnen Punkten (X-, Y- und Z-Koordinate) besteht.
3. Modellierung
Mit Hilfe der Punktewolke (Primärdaten) werden in einem zweiten Schritt die einfachen Pläne und das 3D-Modell (Sekundärdaten) gezeichnet. Unter den einfachen Plänen versteht man die 2-dimensionalen Zeichnungen wie Grundrisse, Schnitte und Ansichten. Sie geben einen schnellen Überblick über die wichtigsten Eigenschaften eines Gebäudes. Benötigt man hingegen ein komplexes 3D-Modell, so wird dieses durch die Modellierung sämtlicher Gebäudeelemente wie Wände, Decken, Türen, Fenster und Einrichtungen erstellt.
4. Datenmanagement
Leider sind die riesigen Datenmengen auch in der heutigen Zeit ein verbreitetes Problem. Zusätzlich werden von CAD-Herstellern verschiedenste Datenformate verwendet. Beides führt dazu, dass ein gutes Datenmanagement über den Erfolg eines Projektes entscheiden kann. Es reicht aber in den meisten Fällen bereits, mittels kleinerer Anpassungen diese Probleme zu beseitigen. Denn gerade bei einer so vielschichtigen Arbeitsmethodik wie BIM gilt das Sprichwort «weniger ist mehr». Und so kann eine Datenreduktion die gesamte Handhabung mit dem digitalen Modell um ein Vielfaches einfacher machen.
Vorteile
- Millimetergenaue Grundlagenvermessung
- Einsatz von modernsten Messgeräten
- Softwareunabhängige Datenaufbereitung
- Auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Daten
- Individuelle Beratung