Monitoring
Wir überwachen, damit Sie ruhig schlafen können
Durch zunehmend verdichtetes Bauen wird der Blick über die Parzellengrenze einer Baustelle hinaus immer wichtiger. Die Beweissicherung von möglichen Schäden steht dabei im Vordergrund. Mittels einer millimetergenauen Dokumentation von Verschiebungen, Setzungen und Rissen kann gezielt auf die aktuelle Situation reagiert werden. Verzögerungen und unnötige Kostenfolgen entfallen.
Monitoring
Überwachung
Monitoring
Rissprotokoll
Monitoring
Erschütterungsmessung
Monitoring
Inklinometer
4 Phasen des Monitorings
So funktioniertʼs
1. Installation
Bauliche Massnahmen können zur Folge haben, dass es an den umliegenden Bauten zu Bewegungen kommt. Damit man frühzeitig auf diese Gefahr reagieren kann, besteht die Möglichkeit, mittels Vermessungspunkten die Bewegungen in Lage und Höhe festzuhalten. Die Installation dieser Punkte erfolgt an Gebäuden, Mauern, Strassen, Rühlwänden oder sonstigen gefährdeten Objekten. Für die Materialisierung werden Prismen, Messfolien oder Bolzen verwendet.
2. Nullmessung
Die vorgängig installierten Punkte werden vor Baubeginn eingemessen. So wird der Zustand festgehalten, bevor allfällige Erschütterungen die zu überwachenden Objekte verschoben haben. Diese erste Messung trägt den Namen «Nullmessung». Im gleichen Arbeitsschritt wird auch noch ein stabiles Fixpunktnetz eingerichtet. Es besteht ebenfalls aus Vermessungspunkten, welche aber ausserhalb des Gefahrenbereichs liegen und dadurch stabil sind. So können zukünftige Messungen auf der gleichen Grundlage wie die Nullmessung ausgeführt werden.
3. Folgemessung
Sobald die Baustellenarbeiten gestartet sind, besteht die Möglichkeit, die ersten Folgemessungen durchzuführen. Üblicherweise erfolgt eine solche Messung nach grösseren baulichen Arbeitsschritten, bei welchen Erschütterungen erwartet werden. Die eigentliche Messung der Überwachungspunkte erfolgt analog der Nullmessung. Zusätzlich können auch in einer fortgeschrittenen Bauphase weitere Punkte installiert und vermessen werden. Eine Überwachung ist daher sehr dynamisch und passt sich den Gegebenheiten an.
4. Protokoll
Die Aussage über die Bewegungen aufgrund der Bauarbeiten kann dank der Auswertung und der Protokollierung im Anschluss an die Messung gemacht werden. Dabei werden die Folgemessungen mit der Nullmessung verglichen. Die daraus resultierenden Differenzen zeigen die Verschiebungen auf. Das Protokoll kann in tabellarischer oder grafischer Form aufbereitet werden. Ziel ist es, die Bewegungen möglichst einfach und verständlich darzustellen. So haben alle involvierten Parteien einen guten Überblick über den aktuellen Zustand der Baustelle.
Vorteile
- Unabhängige und neutrale Messung
- Visualisierung der Deformationen
- Weg-Zeit-Diagramm
- Kombination verschiedener Messsysteme
- Gewissheit über die Bewegungen